Ana Belén Garcia

Ana Belén Garcia wurde in Andoain (Spanien) geboren und begann dort ihre musikalische Ausbildung. Am Konservatorium von San Sebastián erwarb sie höhere Abschlüsse in Klavier und Cembalo sowie einen mittleren Abschluss in Orgel (bei Esteban Elizondo). Ihre Orgelstudien setzte sie an der Hochschule für Musik des Baskenlandes, Musikene, bei Esteban Landart fort. Darüber hinaus bildete sie sich bei verschiedenen Professoren weiter, unter anderem bei Löic Mallié, bei dem sie Improvisation studierte. Weitere Anregungen erhielt sie von Meistern wie Brett Leighton, Michel Bouvard, Joris Verdin, Louis Robilliard, Montserrat Torrent, Jacques van Oortmerssen, Daniel Roth, Wolfgang Zerer und Pieter van Dijk.

Sie erhielt mehrere Stipendien der Enrique-Lartundo-Stiftung für Orgel und Klavier. Nach der Vervollkommnung ihrer Orgelstudien bei Jesús Martín Moro an der École Nationale de Musique in Pau wurde ihr die Auszeichnung „Mention Très Bien à l’Unanimité“ (mit höchster Auszeichnung einstimmig) verliehen.

Als Solistin und Begleiterin wirkte sie bei zahlreichen internationalen Konzertreihen in Spanien, Belgien, Frankreich, Russland, Japan und den Vereinigten Staaten mit und spielte Musik aus allen Epochen und Stilrichtungen. Ihr besonderes Engagement gilt der zeitgenössischen Musik; sie brachte Werke bei verschiedenen Festivals zur Uraufführung, darunter die Quincena Musical von San Sebastián und León (Spanien), sowie in Kroatien und im Libanon.

Derzeit ist sie Direktorin der Musikschule Lourdes Iriondo in Urnieta (Spanien) und war über 20 Jahre lang Probenorganistin und Pianistin des renommierten Easo-Chores in San Sebastián. Neben ihrer Tätigkeit als Titularorganistin der Basilika Santa María del Coro in San Sebastián, die die außergewöhnliche Cavaillé-Coll-Orgel von 1863 beherbergt, ist sie seit 2022 auch Direktorin des Internationalen Orgelfestivals der Quincena Musical von San Sebastián.